Neues Interessenbekundungsverfahren zur Betreiberschaft vom künftigen Bilder-Schloss Biesdorf ab 2015 gestartet

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Pressemitteilung des Bezirksamtes                         Berlin, den 28.08.2013

Für das Schloss Biesdorf wird für die Zeit nach Abschluss der nun bald beginnenden Bauarbeiten zur denkmalgerechten Sanierung und Einrichtung einer Bildergalerie ein Betreiber gesucht, der nach Maßgabe der Förderbestimmungen das Haus mit Galerie, Veranstaltungsräumen und Gastronomie bewirtschaftet und den Ort zu einem touristischen und kulturellen Highlight für den Bezirk entwickelt.
Dazu wurde jetzt in den Vergabemedien des Landes, des Bundes und der EU sowie auch in Fachzeitschriften ein Interessenbekundungsverfahren veröffentlicht. Dieses hat zum Ziel, privaten Anbietern die Möglichkeit zu geben darzulegen, ob und inwieweit sie staatliche Aufgaben oder öffentlichen Zwecken dienende wirtschaftliche Tätigkeiten wie die Betreiberschaft nicht ebenso gut oder besser erbringen können.
Bezirksstadträtin Juliane Witt: „Wir freuen uns, dass nach einem würdigen Abschied von den bisherigen Betreibern des Schlosses als soziokulturelles Stadtteilzentrum mit einem Bürgerfest am 08. September ab 16:00 Uhr nun bald die Bagger anrollen und das Vorhaben dann auch physisch Gestalt annehmen wird. Nun gilt es, neben der Steuerung der Bautätigkeiten die Suche nach einem geeigneten Betreiber unter den geänderten Voraussetzungen – bis zur Umstellung der Finanzierung musste ja noch von einem Betrieb gewerblicher Art ausgegangen werden – mit Nachdruck, aber auch Bedacht fortzusetzen.
Ich hoffe, dass sich nun mit Blick auf das tatsächlich startende Baugeschehen geeignete Interessenten melden, die neben künstlerischer, touristischer und wirtschaftlicher Qualifikation auch dazu beitragen können, den Bezirk finanziell ein Stück weit zu entlasten. Die Vision, das wunderbare Bilderschloss mit Leben zu erfüllen, ist als landesweites Anliegen voran getrieben worden und wird vom Bezirk in enger Zusammenarbeit der Ämter und bürgerschaftlichen Vereine umgesetzt.“
Das Interessenbekundungsverfahren läuft bis zum 31.10.2013.
Die Unterlagen können direkt bei jan.sauer.@ba-mh.verwalt-berlin.de abgefordert werden, der auch gern weitere Auskünfte erteilt.
Juliane Witt
Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Weiterbildung und Kultur

Kulturstadträtin Julia Witt beruft Galeriebeirat Schloß Biesdorf – Pressemeldung vom 4. Juli 2013 – Marzahn-Hellersdorf

Am 01. Juli hat sich der in den Förderrichtlinien zum denkmalgerechten Wiederaufbau des Schlosses Biesdorf geforderte Galeriebeirat konstituiert.
Kulturstadträtin Juliane Witt begrüßte die anwesenden Damen und Herren, bedankte sich für deren Bereitschaft zur Mitwirkung und wünscht dem Gremium für die zukünftige Arbeit viel Erfolg. Sie erläutert die Aufgabe des Galeriebeirates auf der Grundlage der Förderzusage der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten vom 30.06.2013 für EFRE-Mittel im Rahmen des Kulturinvestitionsprogrammes (KIP). Darin ist als besondere Auflage der Förderung formuliert: „Der Beirat hat die Aufgabe, die Einrichtung und Durchführung des Galeriebetriebes zu begleiten und durch sachverständige Beratung zur künstlerischen Qualität und kulturtouristischen Attraktivität im Sinne des KIP zu leisten.“
Des Weiteren informierte die Stadträtin über die innerhalb des Bezirkes bereits für das Projekt Schloss Biesdorf engagierten Gremien, Initiativen und Vereine, so u. a. die „zentrale Steuerungsrunde innerhalb der Verwaltung mit Vertretern der Vereine“, die „Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.“, den Kulturbeirat des Bezirks, den „Aktionskreis Kunstfreunde für Marzahn-Hellersdorf“ und den „Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis e.V.“. Ergänzt durch den Heimatverein Marzahn-Hellersdorf e.V. findet sich ein breites Spektrum von Akteuren, denen der Ausbau und die künftige Nutzung am Herzen liegt und die ihrerseits aus verschiedenen Blickwinkeln das Anliegen befördern und unterstützen. Der neu ernannte „Galeriebeirat für Schloss Biesdorf“ stellt eine weitere Facette der fachlichen Beratung dar und die Einbindung in die berlinweite Kunst- und Toursmuslandschaft sicher.

Der Kreis von Kunstwissenschaftlern und Experten im Galeriebeirat wird sich der Umsetzung der Kooperationsvereinbarung mit dem Archiv Beeskow, der Umsetzung der kulturwissenschaftlichen Ziele und der Einbindung in die kulturtouristischen Gesamtkonzepte der Hauptstadt widmen. Zu den vertretenen Institutionen gehören die Senatskanzlei, die Berlin Tourismus Marketing GmbH, die Berlinische Galerie, das Kunstarchiv Beeskow und der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Kulturstadträtin Juliane Witt: „Die erste Runde hat gezeigt, dass ein überaus engagiertes und kenntnisreiches Gremium den Aufbau der Galerie begleiten wird. Die Vertreter der Institutionen sind als ausgewiesene Experten für Kunstgeschichte und Kultur beruflich erfahren und können dieses Wissen einbringen in eine Beraterrolle für den künftigen Betreiber ebenso wie für die Vereine und kulturpolitischen Entscheidungsgremien in Bezirk und Land. Das Anliegen, einen für die Hauptstadt attraktiven Ort der Austauschs von Kunst, Literatur und Musik zu schaffen, wird darüber hinaus die Gesamtplanung beeinflussen – ebenso wie aktuelle Kunstströmungen und die Frage einer erfolgreichen Vermittlung als Anziehungspunkt für Gäste und Bewohner Berlins. Ich war selbst erst letzte Woche in der Berlinischen Galerie und konnte einen Eindruck gewinnen, wie erfolgreich Kunstinstitutionen auch Unterstützer und Freunde einbinden. Wenn alle in gleicher Weise bei Schloss Biesdorf werben, kann zur IGA 2017 in Marzahn sicher eine attraktive und hochwertige Einrichtung die internationalen Gäste willkommen heißen.“

Der Beirat wird auf der nächsten Sitzung eine/n Vorsitzenden aus den eigenen Reihen wählen. Die Geschäftsstelle übernimmt das Kulturamt, Ansprechpartnerin ist Christina Dreger.

Mitglieder im Beirat sind u. a. Dr. Sabine Roß von der Bundesstiftung Aufarbeitung, Dr. Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie, Dr. Ilona Weser vom Kunstarchiv Beeskow, Dr. Ingrid Wagner für die Senatskanzlei/ Kultur, die Kulturwissenschaftlerin und Leiterin der Kreativitätsschule Hellerdorf Dominique Krössin, Sönke Schneidewind für die Berlin Tourismus Marketing GmbH, Eckart Gillen und Dr. Hiltrud Ehlert als Kunstsachverständige.

Regelmäßige Informationen über das Projekt gewünscht ? Wir nehmen Sie gern mit auf in den Verteiler des Schlossrundbriefs, der ab Baubeginn regelmäig erscheinen wird.
Email mit dem Betreff. Schlossrundbrief Biesdorf an j@marzahn.de
Wichtige Links – rund ums Schloss:
Schloss Biesdorf auf Facebook https://www.facebook.com/Bilderschloss
Blogsite des Projektes http://www.ensembleschlossbiesdorf.wordpress.com
Bau:
Die Architekten-Bietergemeinschaft PMS Pinardi http://www.pinardi-architekten.de
und PMS Procect Consult Engineering GmbH http://pms-consult.de
Der Projektsteuerer: Kondius http://www.kondius.com

Vereine:
Der Verein:Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte e.V, http://www.stiftung-schloss-biesdorf.de
Kooperationspartner: Kunst-Archiv Beeskow http://www.kunstarchiv-beeskow.de
Aktionskreis Kunstfreunde für Marzahn-Hellersdorf http://www.kfmh.wordpress.com
Noch bis zum Baubeginn im September betreut das Haus das Stadtteilzentrum des Trägers Ball e.V. http://www.ball-ev-berlin.de

Mitglieder des Galeriebeirats u. a.
Bundesstiftung Aufarbeitung http://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de
Berlinische Galerie / Freundeskreis http://www.berlinischegalerie.de/freunde
Berlin Tourismus Marketing / visit berlin http://www.visitberlin.de/de
Eckhard Gillen http://www.kunst-als-wissenschaft.de/personen/person.asp?PersonID=25

Juliane Witt

 

Schloss Biesdorf – nächste Etappe erreicht: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung hat die Vorplanungsunterlagen genehmigt

Die Gute Nachricht hat gestern alle Projektbeteiligten erreicht. Am 28. November waren die Bau-Unterlagen an die Senatsverwaltung gegangen, nun wurde fristgerecht geprüft und schon vor Ende März liegt jetzt das Ergebnis vor.
Mit der baufachliche Genehmigung der Vorplanungsunterlagen ist eine wichtige Etappe beendet.
Das Projekt „Denkmalsgerechter Wiederaufbau Schloß Biesdorf“ und die Einrichtung der „Galerie Bilderstreit“
gehen damit in die nächste Phase.

Kulturstadträtin Julia Witt
„Mein Dank geht an die Senatskanzlei, die uns in bester Weise unterstützt, die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die trotz enger personeller Ressourcen dem Projekt hohe Priorität beimisst – der Bezirk hat innerhalb der letzten Wochen in den persönlichen Gesprächen ganz deutlich
vermerkt, dass alle an einem Strang ziehen. Dies gilt in gleicher Weise für alle Fördermittelgeber.
In besonderer Weise geht die Anerkennung auch an alle mit den Bauprozessen Beteiligten, die trotz der komplizierten Finanzierungssituation immer wieder die Nerven behalten haben, der Bereich Bauen des Bezirks ebenso wie die Projektsteuerer Kondius und das Team von PMS-Pinardi-Architekten. Der nächste Schritt ist die Erstellung der Bauplanungsunterlagen. Ziel ist der Start der Bautätigkeit zum September 2013. “

Besonderer Dank geht auch an den Verein Ball e.V., der sein Stadtteilzentrum bereits verlagert hat in den
neuen Standort Alt-Biesdorf an der B 1 – der aber mit seinem Team
bis zum August weiterhin regelmäßig Veranstaltungen im Schloß durchführt.

Ensemble Schloss Biesdorf www.ensembleschlossbiesdorf.wordpress.com
Freizeithaus Balzerplatz www.balzerplatz.wordpress.com
Stiftung OST-WEST-BEGEGNUNGSSTÄTTE Schloss Biesdorf e.V. http://www.stiftung-schloss-biesdorf.de/
Aktionskreis “Kunstfreunde Marzahn-Hellersdorf” KFMH www.kfmh.wordpress.com
Architekturbüro Pinardi http://www.pinardi-architekten.de in Bietergemeinschaft mit der PMS Project Consult Engineering GmbH http://pms-consult.de
Ball e.V. www.ball-ev-berlin.de

Ihre Hinweise und Fragen sind immer willkommen:
Email j@marzahn.de Bezirksstadträtin für Kultur Julia Witt

„Schloss(T)raum & Bilderwelten“ – erste öffentliche Präsentation der Architekturpläne für Schloss Biesdorf am 19.12. im „Freizeithaus Balzerpatz“

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Am 19. Dezember um 15.00 Uhr wird es eine erste öffentliche Präsentation der Architekturpläne für die künftige Raumnutzung von Schloss Biesdorf als Bilderschloss geben in Biesdorf im „Freizeithaus Balzerpatz“, in der Köpenicker Strasse 184. Der Zugang zum Saal ist barrierefrei.
Kulturstadträtin Juliane Witt und Prof. Mara Pinardi, die Architektin des Projektes, stellen die Planungen für das Projekt und die konkreten Pläne anhand von Zeichnungen vor.
Die Kulturstadträtin lädt alle Interessierten ein: „Machen Sie sich ein Bild von dem, was künftig entstehen kann, wie die barrierefreie Nutzung gesichert werden wird und in welcher Weise künftig die Präsentation der „Galerie Bilderstreit“ gelingen kann“. Eine Veranstaltung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf – Abteilung Kultur – in Kooperation mit dem Verein Stiftung Ost-West Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V. und dem Aktionskreis Kunstfreunde Marzahn-Hellersdorf.

Ensemble Schloss Biesdorf www.ensembleschlossbiesdorf.wordpress.com
Freizeithaus Balzerplatz www.balzerplatz.wordpress.com
Stiftung OST-WEST-BEGEGNUNGSSTÄTTE Schloss Biesdorf e.V. http://www.stiftung-schloss-biesdorf.de/
Aktionskreis „Kunstfreunde Marzahn-Hellersdorf“ KFMH www.kfmh.wordpress.com
Architekturbüro Pinardi http://www.pinardi-architekten.de in Bietergemeinschaft mit der PMS Project Consult Engineering GmbH http://pms-consult.de

Bilderschloss Biesdorf: Weitere Etappe zur Finanzierung erreicht

Bilderschloss Biesdorf – Weitere Etappe zur Finanzierung der Restaurierung erreicht

Der Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin fasste am 5.12.12 den für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf wichtigen Beschluss zur Finanzierung des geplanten Wiederaufbaus des Schlosses Biesdorf und der Einrichtung einer Galerie

Bilderstreit“ . Damit ist die Voraussetzung geschaffen, dass die nächste Etappe, die Prüfung der Vorplanungungsunterlagen durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, in Gang gesetzt werden kann.

Bis zum März soll dies geschehen. Die Planung durch das Architekturbüro Pinardi wird am 19.12.12 um 15 Uhr vorgestellt in einer Präsentation im Freizeithaus Balzerplatz.

http://www.berlin.de/ba-marzahn-hellersdorf/aktuelles/presse/archiv/20121121.1335.378386.html

Kulturstadträtin Julia Witt: „Ich bin froh, dass jetzt die nächste Hürde genommen wurde. Mein Dank geht an alle Mitstreiter_innen in den Ämtern unseres Bezirks und auf Seiten der Senatsverwaltung für Kultur, die das komplizierte Projekt in allen schwierigen Zeiten immer weiter voran treiben und sich auch durch Rückschläge nicht verunsichern lassen.“

Die Forderung nach einer Umstellung der Förderung war für den Bezirk eine große Herausforderung und hatte das Projektteam zum Oktober 2012 überrascht. Schließlich war bereits am 24.August 2011 war die Botschaft verkündet worden, die Finanzierung des Vorhabens sei gesichert und mit den Planungen und dem Bau könnte begonnen werden.

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen seitdem zu Recht nach und sind interessiert, warum der Bau nicht längst gestartet sei.

Die Gesamtfinanzierung des Vorhabens beruhte aber auf Nettobeträgen, da der Bezirk für die vorsteuerabzugsberechte Stiftung Denkmalschutz Berlin eingesprungen war. Die Gesamtkosten wurden zum damaligen Zeitpunkt mit 7,5 Mio. € netto beziffert. Mit der Übernahme der Maßnahme durch das Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf war die Vorsteuerabzugsberechtigung nur dann gegeben, wenn die Galerie und das gesamte Schloss als Betrieb gewerblicher Art betrieben würde und zukünftig nur umsatzsteuerpflichtige Leistungen angeboten würden.

Der gewerbliche Betrieb der Galerie und des gesamten Schlosses steht aber im Widerspruch zur in der EFRE-Förderzusage festgeschriebenen Nutzung als vorrangig Präsentationsstätte bildender Kunst.

Das durch den Bezirk erstellte und durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt geprüfte Bedarfsprogramm für das Schloss weist Gesamtkosten von 8.925.000,00 € brutto aus, so dass eine Finanzierungslücke in Höhe von 1.425.000,00 € offenbar wurde. Die umfangreichen Aktivitäten der Steuerungsgruppe, die Finanzierung zu sichern, haben das letzte Jahr beansprucht – allerdings keine Lösung der steuerlichen Situation erbracht.

Der Bezirk hat daher im Oktober 2012 den Beschluss gefasst, die Finanzierung durch Umstellung der Finanzierung auf Bruttosummen zu sichern, den Eigenanteil zur Finanzierung auf 1.425.000,00€ zu erhöhen und beim Stiftungsrat der Stiftung Deutsche Klassenlotterie die Zustimmung zur Umstellung des Finanzierungskonzepts einzuholen.

Julia Witt: „Durch den Beschluss sind nunmehr auch seitens der Fördergeber die Voraussetzungen geschaffen, das Vorhaben in Eigenregie des Bezirkes durchzuführen und das Schloss mit einem geeigneten Betreiber zu einem kulturellen und touristischen Highlight zu entwickeln.“

„Die Bedeutung des Schlosses Biesdorf und seines Architekten Heino Schmieden in der Berliner Architekturgeschichte“ – Vortrag von Oleg Peters

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am 17.12. im Schloss Biesdorf

„Die Bedeutung des Schlosses Biesdorf und seines Architekten Heino Schmieden in der Berliner Architekturgeschichte Schloss Biesdorf“ – in der Reihe „Von der herrschaftlichen Turmvilla zur Galerie Bilderstreit“ laden die Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.“ und die Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf am Montag, dem 17.Dezember um 18.30 Uhr ein zu einem Vortrag von Oleg Peters, Historiker und Vorstandsmitglied der „Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.“, im Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin.

Die Reihe von 10 Vorträgen (einschließlich Exkursion und Führungen) begleitet das große Projekt des Wiederaufbaus des Schlosses Biesdorf und die Einrichtung der „Galerie Bilderstreit“. Die Geschichte dieses einmaligen Denkmalensembles und dessen vielfältige Nutzung werden von Historikern und anderen Fachleuten dargestellt und mit Führungen und einer Exkursion verbunden. Hinzu kommen Ausblicke auf den Inhalt der neuen Galerie und das konkrete Bauvorhaben.

Eintritt: 3,90 ermäßigt 1,95 Euro

Weitere Infos unter Tel.: 030 / 514 37 36

Wir freuen uns auf die wechselnden Ausstellungen mit Bildwerken aus dem Kunstarchiv Beeskow

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Mit großer Freude nehmen wir wahr, dass es sich langsam herum spricht:
ab Ende 2015 entsteht hier das Biesdorfer Bilderschloss, eine repräsentative Sammlung mit wechselnder Auswahl von Bildwerken der DDR findet ihren Platz. 

Sie wollen sich jetzt schon einen Eindruck von den Bildern verschaffen ? 
Dann besuchen Sie doch jetzt schon das hervorragende Kunstarchiv in Beeskow –
über 3000 Werke sind dort im Lauf der Zeit gesammelt worden.
Wechselnd werden dann ab 2015 thematische Ausstellungen dieser Bildwerke
präsentiert werden. Die jeweils ausgesuchten Bilder werden abwechselnd platziert werden, ob dies halbjährlich ist, wird die Praxis dann zeigen.

Mit besonderer Freude konnten Herr Dr. Heiner Niemann, Vorsitzender des Vereins Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte e.V. und Julia Witt, Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur, bei ihrem letzten Besuch am 11. Oktober 2012 in Beeskow sich austauschen mit Frau Dr. Weser und ihrem Team. Vereinbart wurde eine gemeinsame Pressearbeit, eine Abstimmung zum Namen der Galerie nach Fertigstellung des Bauten in 2015 und eine gegenseitige Verlinkung. Die Vereinbarung zwischen dem Bezirk und dem Kunstarchiv Beeskow wurde erneuert. Sie finden das Kunstarchiv hier:
http://www.kunstarchiv-beeskow.de/pdf/archiv_geschichte.pdf

Kunst aus der DDR … Bilderwelten Ausstellung in Thüringen

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Die Aufmerksamkeit für Kunst in der DDR ist ungebrochen. Viele Debatten werden auch bei uns im Bezirk geführt in Vorbereitung auf die Präsentationen dann ab 2015 im Schloß Biesdorf.

Eine Reihe von weiteren Kunstausstellungen im Land sucht in verschiedenen ZUgängen nach dem Zugang zum Thema. Aktuell: Weimar

Ausstellung Abschied von Ikarus rekonstruiert die Entwicklung der Kunst in der DDR – von der Darstellung des antifaschistischen Gründungsmythos über die Popularisierung der Kunst als »Ersatzöffentlichkeit« bis hin zu den Diagnosen des Systemzerfalls in den 1980er Jahren. Mit ca. 260 Arbeiten aus Malerei, Grafik, Fotografie, Skulptur und Installation vermittelt die Erzählung der Ausstellung keine lineare Zwangsläufigkeit des bekannten Geschichtsverlaufes. An die Stelle einer chronologischen Aufreihung tritt eine umfassende Darstellung in Themenkomplexen, welche das Spannungsfeld zwischen offziell gewünschten und ›nonkonformen‹ Bildwelten in den Blick nehmen. Konzeptioneller Zugriff ist dabei das in der Kunst gespiegelte Verhältnis zwischen utopischem Anspruch und sozialistischer Wirklichkeit. Dies wird nicht nur in der facettenreichen Interpretation des Ikarus-Schicksals und anderer Mythen durch viele Künstler deutlich, sondern bleibt ein Leitmotiv für die gesamte DDR-Kunstgeschichte.

Eine Reise nach Weimar lohnt sich
http://www.bildatlas-ddr-kunst.de/exhibition.php?pn=root

 

Auf dem Weg zum Bilderschloss…

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lohnt es sich auch für alle, sich selbst auf die Reise zu begeben… hier eine Impression von unserer Reise nach Beeskow, wo im Archiv unzählige Bilder aufbewahrt sind, die in faszinierender Weise von der künstlerischen Vielfalt innerhalb der DDR-Malerei berichten. Hier das Lieblingsbild der Kulturstadträtin: Schönes Wochenende…
Die nächste Reise mit der Volkshochschule findet übrigens am 13. Oktober statt, eine Gemeinschaftsaktion von Volkshochschule und Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte e.V.