Sehr geehrte Damen und Herren,           26.09.2014

mit großer Freude haben wir heute die Information erhalten, dass die Finanzierungsanpassung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie mitgetragen wird. Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Lottobeirats, die uns tatkräftig dabei unterstützt haben, darunter Mario Czaja, Raed Saleh und Ramona Pop. Ein besonderer Dank aber auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter den Kulissen, die dann immer dafür sorgen, dass die Vorgänge rechtzeitig bei den Verantwortlichen landen !

Einige von Ihnen hatten ja den Tag des Offenen Denkmals m 13. September genutzt, und sich im Schloss selbst einen eigenen Eindruck vom Baugeschehen machen können. Danke an alle, die auch dies möglich gemacht haben. Es war ein toller Tag und ich freue mich, dass auch viele Biesdorferinnen und Biesdorfer die Besichtigungstermine und die Führung genutzt haben, davon konnte ich mir selbst einen Eindruck verschaffen.

Wie sieht es aktuell aus? Das Schloss ist fast verschwunden hinter einem Riesengerüst. Ein noch größeres Dachgerüst schützt den Aufbau der Oberetage. Und überall wird im Zweischichtsystem gebaut, gehämmert, vor allem gemauert! Das nächste Jahr steht das Baugeschehen im Mittelpunkt und jeweils zu dem Biesdorfer Blütenfest im Mai und zum Tag des Offenen Denkmals im September werden wir darüber unterrichten.

Die Entscheidung zu einem Betreiber ist noch nicht gefallen – aktuell stellen sich die beiden Interessenten, die landeseigene Grün GmbH ( aktuell im Bezirk tätig in den Gärten der Welt und als Veranstalter der IG 2017 ) und die landeseigene Gesellschaft für Stadtentwicklung GSE ( sie betreibt in Berlin auch das Kunsthaus Bethanien und im Bezirk das Freizeitforum ), in den Gremien vor. Der „Galeriebeirat Schloss Biesdorf“ und die „Steuerungsrunde Schloss Biesdorf“ haben sich verständigt, den Prozess der Meinungsbildung insoweit zu beschleunigen, dass beide Gremien zusammen tagen. Ein erster Termin fand am 9. September statt, die Grün GmbH hatte die Gelegenheit, das Konzept vorzustellen, hierzu bot die neue IGA Markthalle den richtigen Rahmen.

Die Nächste Präsentation im Galeriebeirat und im Steuerungsausschuss wird am 22. Oktober in der Senatsverwaltung für Kultur durch die GSE stattfinden. Parallel sind beide dabei, die Konzeptideen auf die aktuellen Entwicklungen anzupassen.

Was wird künftig zu sehen sein?
Bilder des Europäischen Realismus, darunter die Werke aus der DDR Malerei vor allem aus Beeskow. Kunstwerke von Künstlern aus der Region – natürlich auch von Otto Nagel, dem Biesdorfer Künstler. Und ganz klar: aktuelle moderne Kunst natürlich – denn immer mehr Künstler ziehen in den Bezirk und Berlin profitiert enorm von der starken Präsenz als Kulturmetropole.

Werden Partner aus dem Bezirk eingebunden?
Die Kunstakteure aus dem Bezirk sind jetzt schon interessiert, das Bilderschloss mit dem zu füllen, was an spannenden Begegnungen, Projekten und Experimenten läuft. Der Galeriebeirat ist konzeptionell gut aufgestellt, um alle Aspekte der Nutzung durch eigene Fachkompetenz zu füllen.
Die Vertretung des Bereichs Tourismus ist durch die Berlin Tourismus Marketing GmbH „visit berlin“ gesichert, die damit vier Jahre vor dem Start des Bilderschlosses das Projekt kennt und einbinden kann in zukünftige Packages. und die Berlinische Galerie – Kompetenz in Kunst und Eventkultur und wird bei beiden Anbietern jeweils die künstlerische Beratung übernehmen.
Wir freuen und über Ihre Anregungen!
Herzlichst Julia Witt

Für Sie mit der Umsetzung betraut:

Die Architekten-Bietergemeinschaft PMS Pinardi http://www.pinardi-architekten.de und PMS Procect Consult Engineering GmbH http://pms-consult.de Der Projektsteuerer: Kondius www.kondius.com

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Hinweise – gern nehme ich Sie auch in den aktuellen Verteiler mit auf !

Julia Witt j@marzahn.de

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