Vortrag von Juliane Witt: Kulturakteure in Marzahn-Hellersdorf

Am Montag, den 11.April.2016, ab 18:30 Uhr stellt die Bezirksstadträtin für Jugend, Weiterbildung und Kultur Juliane Witt in ihrem Vortrag aktuelle Tendenzen, Potenziale und neue Kulturakteure im Bezirk Marzahn-Hellersdorf vor, die hier wirken und für ihn werben.

Der Vortag in der gemeinsamen Veranstaltungsreihe der Stiftung OSTWESTBEGEGNUNGSSTÄTTE Schloss Biesdorf e.V. und der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf findet im Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin, statt.

Die Entwicklung von Schloss Biesdorf zu einem herausragenden Standort für Kunst und Kultur geschieht eingebettet in eine Entwicklung Berlins zur Kunstmetropole, in die der Bezirk als attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld für Kunstproduzenten und Kulturschaffende aus Ost und West eingeschlossen ist. Innerhalb der letzten Jahre sind einige neue Entwicklungen im Bezirk erfolgt, Atelierprogramm und Ausbau von Standorten gehört ebenso dazu wie die steigende Anerkennung für Kulturorte im ganzen Bezirk. “Marzahn ist Kult” stimmt ebenso wie die Tatsache, dass die Spielräume für Kunst und Kulturschaffende enger werden. Wie in der Innenstadt sind nun auch hier Wohnraum und Atelierraum knappes Gut geworden.

Einlass ab 18:00 Uhr, der Eintritt beträgt vier Euro.

Um Anmeldung bei der Volkshochschule Marzahn-Hellersdorf wird gebeten (Tel. 902932590), Eintrittskarten können aber auch direkt vor Veranstaltungsbeginn im Schloss Biesdorf erworben werden.

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Schloss Biesdorf: Schlüssel an GrünBerlin übergeben

Schlüsselübergabe an Christoph Schmidt

Schlüsselübergabe: Bezirksstadträtin Juliane Witt übergibt den Schlüssel des Schloss Biesdorf an Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH. Bild: Kiez-Eule Berlinmarzahn
Pressemitteilung vom 03.02.2016

Am Dienstag, den 2. Februar 2016, unterzeichneten die Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Weiterbildung und Kultur, Juliane Witt, der Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, Christoph Schmidt und der Prokurist der Grün Berlin GmbH Helmut Siering den Nutzungsvertrag für den zukünftigen Betrieb des Schlosses Biesdorf.

Mit dem Vertrag wird geregelt, dass die Grün Berlin GmbH das Schloss Biesdorf als Betreiber nach der Vollendung des Wiederaufbaus ab dem 1. August 2016 zunächst für die Dauer von zehn Jahren zum Zwecke der kulturellen Nutzung übernimmt. Die Grün Berlin GmbH wird das Schloss zu einem herausragenden Kultur- und Tourismusstandort und vor allem als Zentrum für Kunst, aber auch als einen lebendigen Veranstaltungsort entwickeln. Entsprechend den Fördervorgaben widmet sich die programmatische Ausrichtung von Schloss Biesdorf dem kulturellen Erbe im Kontext zeitgenössischer Kunst.

Neben der Präsentation von bildender Kunst geht es gleichermaßen um die Entwicklung unterschiedlicher Formate der Kunstbegegnung und der Kunstvermittlung, und in diesem Zusammenhang um ein überregional wirksames Konzept, das mit vielfältigen Kooperationen und Netzwerken befördert werden soll. Das umfassende Kunstkonzeptes wird in einer gesonderten Presseveranstaltung im Frühjahr bekanntgegeben und dargestellt.

Der Geschäftsführer der Grün GmbH, Christoph Schmidt, verlieh seiner Freude Ausdruck, dass die Grün Berlin GmbH ein solch hochwertiges Haus mit einer einzigartigen Architektur- und Nutzungsgeschichte und damit eine sehr anspruchsvolle Aufgabe übernehmen wird und bedankte sich ausdrücklich für das Vertrauen. Die Grün Berlin GmbH werde als verantwortungsbewusster und verlässlicher Partner des Bezirksamtes agieren. Er verwies darauf, dass sich Schloss Biesdorf auch im Rahmen der IGA Berlin 2017 als ein wichtiger Kulturort etablieren wird. Nutzungskonzept und personelle Entscheidungen werde die Grün GmbH im April 2016 öffentlich vorstellen.

Bezirksstadträtin Witt nutzte die Gelegenheit, sich im Namen des Bezirksamtes bei allen bislang an der Fertigstellung des Hauses beteiligten Akteuren zu bedanken und hob hier vor allem die Planungsgemeinschaft PMS-Pinardi, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bezirksamtes sowie die engagierten Impulsgeber der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V. hervor.

Nach der symbolischen Schlüsselübergabe fand ein gemeinsamer Rundgang durch die bereits fertiggestellten Innenräume des Schlosses statt. Derzeit zeigt sich das Schloss noch als Baustelle, da weiterhin intensiv an der Rekonstruktion der Außenhülle des Hauses gearbeitet wird. Die Sanierung der Außenfassade soll voraussichtlich im Juni beendet sein.

Für den Wiederaufbau des Hauses werden insgesamt Fördergelder in Höhe von 10,35 Mio € verwendet, davon 3,5 Mio € aus dem EFRE-Fonds, 3,5 Mio € von der Deutschen Klassenlotterie Berlin und 3,1 Mio € aus dem Haushalt des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf.

Die feierliche Eröffnung des Schlosses findet am 9. September 2016 um 14 Uhr in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller statt.

Danke an die Fördermittelgeber nach Abschluss des Projektes

logos alle Fördermittelgeber schloss biesdorf
Mit dem 13. September konnte zum Tag des Offenen Denkmals aus der Abschluss eines wichtigen Europäischen Förderprojektes begangen werden. Kulturstadträtin Witt dankte ebenso wie die anderen Redner den Unterstützern, die massgeblich zur Finanzierung beigetragen haben und das Projekt in der gesamten Zeit begleitet haben.
Lotto Stiftung Berlin, Europäische Union und Bezirksamt Marzahn sind am Gelingen beteiligt gewesen.

Einladung zum Tag des offenen Denkmals am 13. September im Schloss Biesdorf

Am Sonntag dem 13. September 2015, wird um 12 Uhr in Anwesenheit des Senators für Stadtentwicklung und Umwelt, Herrn Andreas Geisel, sowie zahlreicher anderer prominenter Gäste im Schloss Biesdorf der Tag des offenen Denkmals feierlich eröffnet. Das Schloss präsentiert sich an diesem Tag noch als Baustelle, aber die Gäste werden sich bei einem Rundgang davon überzeugen können, dass der Innenausbau in wundervoller und höchst professioneller Weise gelungen ist.  Eine Fotoausstellung wird den schwierigen Weg des Wiederaufbaus für den Betrachter nachvollziehbar verdeutlichen, andere Expositionen und Vorträge vermitteln die wechselvolle Architektur- und Nutzungsgeschichte des Hauses. So spricht Prof. Dr. Johannes Bähr von der Goethe-Universität Frankfurt/ Main über das Thema „Die Schlossherren Werner und Wilhelm von Siemens: Erfinder und Pioniere der Elektrotechnik und des Verkehrswesens“, und Prof. Arnold Körte  referiert über Martin Gropius als Lehrer, Partner und Freund des Schlossarchitekten Heino Schmieden. Viel Interesse wird auch der Vortrag von Dr. Oleg Peters finden, der sein Buch „Heino Schmieden – Leben und Werk des Architekten“ vorstellt.

Die Besucher erhalten zudem einen Eindruck davon, wie das Haus auf die spätere Nutzung als Schlossgalerie bereits bestens vorbereitet worden ist.  Kompetente Auskunft erhalten Interessenten bei Führungen ab 15 Uhr mit Vertretern des für den Wiederaufbau verantwortlichen Architekturbüros Pinardi – auch Frau Prof. Mara Pinardi wird selbst eine Führung anbieten. Gleichermaßen wird den Gästen ein facettenreiches Kulturprogramm präsentiert: Zum Auftakt gibt es ein besonderes Konzert des Jugendsinfonieorchesters der Musikschule „Hans-Werner Henze“ Marzahn-Hellersdorf unter der Leitung von Jobst Liebrecht, gefolgt von einer Performance der Deutschen Tanzkompanie, die in Kooperation mit dem Atelier Lars Scheibner in Marzahn entwickelt wurde und die durch die Räume der zukünftigen Galerie führen wird. Die Ausstellungen werden mit einem Konzert des Swing-Trios unter der Leitung von Hartmut Behrsing eröffnet.

Zu den besonderen Angeboten zählt auch die Präsentation des Schülerprojektes des Bezirksmuseums mit dem Titel „Stuck für Stuck… Formen, Abgüsse und Restaurierung am Baudenkmal“, das in Zusammenarbeit mit dem Wilhelm-von-Siemens – Gymnasium erarbeitet wurde. Zu sehen ist ebenso junge Kunst aus Schülerprojekten unter der Leitung des Künstlers Christian Awe, Arbeiten aus Kitas des Bezirkes in Verantwortung der JAO g GmbH und von jungen Akteuren aus dem Flüchtlingsheim Blumberger Damm.  

Für die kulinarische Umrahmung sorgt das Schloss-Café, hier können sie von 12 – 18 Uhr leckeren Kuchen und Feinkost-Spezialitäten genießen. Freunde des Schlosses, Kunst- und Architekturfreunde sowie interessierte BürgerInnen aus nah und fern sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Weitere Informationen im Fachbereich Kultur, Tel. 90293-4136, und bei der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V., Tel. 5613290.

Einladung 13-09-15 (3)

Biesdorfer Blütenfest … in diesem Jahr 14.-17. Mai !

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Auch dieses Jahr wird es wieder das beliebte Fest rings um das Biesdorfer Blütenfest geben. Der gemeinsame Stand von Bezirksamt und Stiftung Ost-West Begegnungsstätte e.V. wird in diesem Jahr wieder viele Bürgerinnen und Bürger – aber auch Gäste aus der Stadt anziehen !

http://www.biesdorfer-blütenfest.de/

Auf dem Weg zur Schloss – Galerie – Würdigung der Arbeit der Bauleute beim Richtfest am 12.12.2014 erfolgt

Mit dem Richtfest am 12. Dezember wurde noch zum Jahresende 2014 ein deutliches Zeichen gesetzt, dass sich hinter dem großen Gerüst etwas tut und inzwischen das Baugeschehen deutlich voran geht. Nach dem Start der Baumaßnahmen im Oktober 2013 war nach einem Jahr Sicherungsmaßnahmen und Abriss im Herbst 2014 die Erkenntnis recht erschreckend: Der Brand vom Ende des 2. Weltkrieges und das einstürzende Obergeschoss hatten doch mehr Schäden hinterlassen als lange sichtbar. Die Eingangstreppe – jahrelang genutzt – lag auf einem Berg von Schutt und stellte eine große Gefahr dar. Die Abbrucharbeiten führten zu Unmengen von Schutt und Material, bis endlich der absolut reduzierte, noch nutzbare Rest aller Mauern zu sehen war.
Zu Recht gab es Sorgen, wann das Projekt je fertig werden würde. In dieser Situation musste klar gesagt werden: Es würde länger dauern, denn bis zum September 2015, wenn alle Fördergelder abgerechnet sein müssen, würde nur ein Teil der Baumaßnahmen umsetzbar sein.
Die denkmalgerechte Wiederherstellung des gesamten Projektes würde bis September 2015 nicht zu leisten sein, höchstens innen würde man so viel als möglich erstellen können. Deshalb wurde mit Zustimmung der Fördermittelgeber beschlossen, die Gesamtmaßnahme in zwei Teilprojekte aufzuteilen: Es wurde noch ein Teilprojekt B angeschlossen, in dem dann die Außenfassaden separat bis Sommer 2016 wieder hergestellt werden. Dass dies ausreicht für die Zielsetzung des Galeriebetriebs, war ebenso wichtig. Die Forderung der Fördermittelgeber, dass spätestens bis Dezember 2016 der Galeriebetrieb aufgenommen wird, trägt dem Rechnung und war entscheidend für die Logistik der beiden Teilprojekte.

Zum Richtfest konnte Kulturstaatssekretär Tim Renner leider nicht persönlich zugegen sein, aber in seinem Grusswort nahm er natürlich auch auf die Sorgen Bezug, ob die Europäischen Fördermittel rechtzeitig umgesetzt und abgerechnet werden können: „Kennengelernt habe ich Schloss Biesdorf durch das besorgte Gesicht unseres Kollegen, der in der Berliner Kulturverwaltung die EFRE-geförderten Projekte betreut. Kommen die Kollegen im Bezirk schnell genug voran, um die Förderung rechtzeitig abzurechnen, lautete u.a. eine bange Frage. Umso mehr freue ich mich, dass mit dem Richtfest jetzt der Baufortschritt dokumentiert wird und dass ich demnächst das Vergnügen haben werde, nicht nur das Schloss, sondern auch andere wichtige Kultureinrichtungen in Marzahn-Hellersdorf kennenzulernen. Das Schloss in Biesdorf bildet eine Achse mit den in den weiteren vier Dörfern zu besichtigenden Sehenswürdigkeiten, die das Bild des sehr attraktiven Bezirkes im Nordosten Berlins prägen. Während die Gärten der Welt im Marzahner Erholungspark, das Angerdorf in Alt-Marzahn und das Gründerzeitmuseum in Mahlsdorf inzwischen nicht mehr nur Einheimischen ein Begriff sind, blieb Biesdorf ein bislang weitgehend unentdecktes, aber gleichwohl lohnenswertes Ziel für Touristen und Berliner. Wenn 2017 die IGA tausende Besucher anzieht, wird das Schloss in Biesdorf als der wichtigste dezentrale Ort der Gartenschau und als offenes Kulturhaus für Kunst, Literatur und Musik ein weiterer Magnet sein, der die Kulturmetropole Berlin so sehens- und lebenswert macht. Ich wünsche allen, die daran mittun, Park und Schloss Biesdorf wieder zu einem Erlebnisort für Alt und Jung zu machen, Ausdauer und Erfolg!“

Ausdauer. Durchhaltekraft und gute Nerven braucht es in der Tat, und so dankte Kulturstadträtin Julia Witt zuallererst denen, die in den letzten Jahren
den Hauptanteil daran hatten, dass gemeinsam immer wieder die Hürden überwunden werden konnten: Dem Verein Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte, dem MHWK, dem Heimatverein und den Akteuren vom Stadtteilzentrum. Sie betonte vor allem auch die jederzeit zuverlässige kollegiale Zusammenarbeit mit den Fördermittelgebern aus der Senatskulturverwaltung ebenso wie von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin und den baufachlichen Prüfern von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

„Von den Fördermittelgebern immer wieder Unterstützung zu erhalten, schwierige Phasen gemeinsam zu überstehen, Lösungen zu finden – das ist eine gute Basis auch für die künftige Zusammenarbeit von Bezirk und Land.“ Besonderer Dank ging an das Team um Prof. Mara Pinardi, die Herren Schmidt und Pechmann sowie den Bauleiter Herrn Poleh. Schon jetzt im Rohbau kann man die spätere Rolle des Oktagons erahnen. Im Mittelpunkt des Richtfestes standen aber die Arbeiter, Handwerker, Zimmerleute, Gewerke aller Art, die hier am Großprojekt Hervorragendes leisten. Ihnen – von Geschäftsführer bis zu den Technikern, gebührte an diesem Tag der Dank. Mit der neuen Visualisierung an der Kreuzung zum Blumberger Damm durch das Standortmarketing ist nun auch nach außen deutlich, dass hier die künftige Schlossgalerie entsteht.

Aktuell wird intensiv und in zwei Schichten gebaut, es sieht so aus, dass zum Ende Juli 2015 die Übergabe der Innenräume erfolgen kann. Der 2. Bauabschnitt mit dem Außenbereich und der Fassadengestaltung schließt sich dann an, hier ist das Ziel – je nach Witterung -, zum Juli 2016 fertig zu sein. Dass während der Bauphase bereits im Innern und mit Wegeführung durch die Gerüste auch einzelne Aktionen starten können, um die Vorfreude auf den Start der Schlossgalerie zu steigern, ist eine kreative Idee.

Konkret könnte dies bedeuten, dass zum Tag des Offenen Denkmals im September 2015 dann auch schon einzelne Innenräume genutzt werden könnten. Gut ist, dass diese Zeit dann betreits für die Vorbereitung ider Ausstellungen und Kunstprojekte m Haus direkt genutzt werden kann. Der künftige Betreiber wird nach aktuellem Baufortschritt zum August 2016 das Haus übernehmen und eine Eröffnung zum September 2016 ist nicht unwahrscheinlich. Der Schutz des Gebäudes bis zur Übernahme durch den Betreiber wird durch den Bezirk abgesichert.

Schlossrundbrief – September 2014 : Die obere Etage entsteht !

Sehr geehrte Damen und Herren,           26.09.2014

mit großer Freude haben wir heute die Information erhalten, dass die Finanzierungsanpassung durch die Stiftung Deutsche Klassenlotterie mitgetragen wird. Ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Lottobeirats, die uns tatkräftig dabei unterstützt haben, darunter Mario Czaja, Raed Saleh und Ramona Pop. Ein besonderer Dank aber auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter den Kulissen, die dann immer dafür sorgen, dass die Vorgänge rechtzeitig bei den Verantwortlichen landen !

Einige von Ihnen hatten ja den Tag des Offenen Denkmals m 13. September genutzt, und sich im Schloss selbst einen eigenen Eindruck vom Baugeschehen machen können. Danke an alle, die auch dies möglich gemacht haben. Es war ein toller Tag und ich freue mich, dass auch viele Biesdorferinnen und Biesdorfer die Besichtigungstermine und die Führung genutzt haben, davon konnte ich mir selbst einen Eindruck verschaffen.

Wie sieht es aktuell aus? Das Schloss ist fast verschwunden hinter einem Riesengerüst. Ein noch größeres Dachgerüst schützt den Aufbau der Oberetage. Und überall wird im Zweischichtsystem gebaut, gehämmert, vor allem gemauert! Das nächste Jahr steht das Baugeschehen im Mittelpunkt und jeweils zu dem Biesdorfer Blütenfest im Mai und zum Tag des Offenen Denkmals im September werden wir darüber unterrichten.

Die Entscheidung zu einem Betreiber ist noch nicht gefallen – aktuell stellen sich die beiden Interessenten, die landeseigene Grün GmbH ( aktuell im Bezirk tätig in den Gärten der Welt und als Veranstalter der IG 2017 ) und die landeseigene Gesellschaft für Stadtentwicklung GSE ( sie betreibt in Berlin auch das Kunsthaus Bethanien und im Bezirk das Freizeitforum ), in den Gremien vor. Der „Galeriebeirat Schloss Biesdorf“ und die „Steuerungsrunde Schloss Biesdorf“ haben sich verständigt, den Prozess der Meinungsbildung insoweit zu beschleunigen, dass beide Gremien zusammen tagen. Ein erster Termin fand am 9. September statt, die Grün GmbH hatte die Gelegenheit, das Konzept vorzustellen, hierzu bot die neue IGA Markthalle den richtigen Rahmen.

Die Nächste Präsentation im Galeriebeirat und im Steuerungsausschuss wird am 22. Oktober in der Senatsverwaltung für Kultur durch die GSE stattfinden. Parallel sind beide dabei, die Konzeptideen auf die aktuellen Entwicklungen anzupassen.

Was wird künftig zu sehen sein?
Bilder des Europäischen Realismus, darunter die Werke aus der DDR Malerei vor allem aus Beeskow. Kunstwerke von Künstlern aus der Region – natürlich auch von Otto Nagel, dem Biesdorfer Künstler. Und ganz klar: aktuelle moderne Kunst natürlich – denn immer mehr Künstler ziehen in den Bezirk und Berlin profitiert enorm von der starken Präsenz als Kulturmetropole.

Werden Partner aus dem Bezirk eingebunden?
Die Kunstakteure aus dem Bezirk sind jetzt schon interessiert, das Bilderschloss mit dem zu füllen, was an spannenden Begegnungen, Projekten und Experimenten läuft. Der Galeriebeirat ist konzeptionell gut aufgestellt, um alle Aspekte der Nutzung durch eigene Fachkompetenz zu füllen.
Die Vertretung des Bereichs Tourismus ist durch die Berlin Tourismus Marketing GmbH „visit berlin“ gesichert, die damit vier Jahre vor dem Start des Bilderschlosses das Projekt kennt und einbinden kann in zukünftige Packages. und die Berlinische Galerie – Kompetenz in Kunst und Eventkultur und wird bei beiden Anbietern jeweils die künstlerische Beratung übernehmen.
Wir freuen und über Ihre Anregungen!
Herzlichst Julia Witt

Für Sie mit der Umsetzung betraut:

Die Architekten-Bietergemeinschaft PMS Pinardi http://www.pinardi-architekten.de und PMS Procect Consult Engineering GmbH http://pms-consult.de Der Projektsteuerer: Kondius www.kondius.com

Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Hinweise – gern nehme ich Sie auch in den aktuellen Verteiler mit auf !

Julia Witt j@marzahn.de

Zum Tod von Dr. Günter Peters – Nachruf der Stiftung Ost-West Begegnungsstätte e.V.

Mit großer Betroffenheit teilen wir die traurige Nachricht mit, dass Dr. Günter Peters, Gründer und Ehrenvorsitzender unseres Vereins „Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf“ am Dienstag, 20. August 2013, wenige Tage nach seinem 85. Geburtstag nach langer Krankheit verstorben ist.

Mit Dr. Peters verliert unser Verein, verliert der Bezirk Marzahn-Hellersdorf und darüber hinaus Berlin eine Persönlichkeit, die in unserer Stadt zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Als langjähriger Ostberliner Stadtbaurat hat er maßgeblichen Anteil an der Errichtung der Ostberliner Großsiedlungen und an der Sanierung und dem Neubau markanter Bauwerke im damaligen Ostberliner Zentrum. Er verfasste mehrere Publikationen zur Berliner Baugeschichte.

Als Biesdorfer lebte er in unserem Bezirk ergebnisorientiertes Bürgerengagement wie kaum ein anderer. So war er Vorsitzender des aus der Fusion der Bezirke hervorgegangenen Heimatvereins Marzahn-Hellersdorf und mehrfach Schirmherr bzw. Präsident von Festkomitees, so des traditionellen Biesdorfer Blütenfestes.

Ohne Dr. Peters als Inspirator und Motor der Rettung des Schlosses Biesdorf ist die erfolgte Sanierung und der nun bevorstehende Wiederaufbau des Schlosses schwer vorstellbar. Mit der ihm eigenen Energie und Sachkunde hat er mit seinen Verbündeten Ende des vergangenen Jahrhunderts das Schloss Biesdorf auf die bezirkliche Tagesordnung gesetzt und mit dem Verein die Partner im Bezirk, in Berlin und bundesweit gefunden, um für das spätklassizistische Baudenkmal Schloss Biesdorf eine Zukunft zu organisieren.

Unser Verein wird mit den Veranstaltungen zum „Tag des Offenen Denkmals“ am 7.und 8. September 2013 im Schloss Biesdorf seines Ehrenvorsitzenden ehrend gedenken.

 

Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V.
Dr. Heinrich Niemann
Vorstandsvorsitzender